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News

Besser ging es zum Abschluss nicht mehr: TuS Lübeck von 1893 - ATSV Stockelsdorf von 1894 trennten sich in der traditionsreichen Lübecker Meesenhalle 26:26 (14:11)
14.05.2017

Beim Finale in der Schleswig-Holstein-Liga schenkten sich die Rivalen nichts.

Den besseren Start erwischte der Favorit TuS Lübeck 93. Nach dem 8:4 in der 16. Minute über 10:5 (20.) ging es nach einem Treffer von Thore Steinhoff vor 150 Zuschauern mit 14:11 in die Pause.

Aus der Kabine zurück steuerte TuS über 18:12 (35.) und 20:13 (40.) einem klaren Sieg entgegen. Doch der ATSV gab sich nicht auf. Nachdem die Gäste auf 22:18 (47.) verkürzten, gab es einen Bruch im Spiel: Finn Wiethölter handelte sich eine 2x2-Minuten-Strafe (mit Bericht) ein und musste mit einer umstrittenen roten Karte die Partie verlassen. Bis zur 52. Minute beim 23:20 hatte der ATSV in Überzahl ein weiteres Tor aufgeholt, zog in der 54. Minute sogar zum 23:23 gleich und enteilte TuS über 23:25 (58.) und 24:26 (59.) durch das 8. Tor von Markus Warschun in Richtung einer Sensation. Nachdem neun Sekunden der letzten Spielminute vergangen waren, verkürzte Yannick Lund durch Siebenmeter für die Gastgeber auf 25:26. Den nachfolgenden Angriff unterbrach Stockelsdorfs Coach Fabian Jäger 37 Sekunden vor Spielschluss durch eine Auszeit. Doch der ATSV erzielte danach nicht den Siegtreffer. Im Gegenteil: Eine Sekunde vor dem Abpfiff netzte Mats Manthe für TuS zum verdienten Ausgleich ein.

TuS landete damit in der Abschlusstabelle der Schleswig-Holstein-Liga in der oberen Hälfte auf Platz 7, Stodo konnte den letzten Tabellenplatz noch an den Büdelsdorfer TSV abgeben. Die Meisterschale sicherte sich der Aufsteiger, die HSG Weddingstedt/Henstedt/Delve vor der HSG Mönkeberg/Schönkirchen.

Für den ATSV spielten: Markus Warschun (8), Thore Steinhoff, Peer Thiesen (je 4), Jan Hunger, Tassilo Lund (je 3), Thomas Dohse (3/1), Florian Grotzky (1), Jan Liedtke, Michael Koslowski, Christian Kermel, Clemens Palm, Finn Manthe und im Tor Dennis Hein und Alexander Rath. Auf der Bank saßen neben Fabian Jäger Henning Rücker, Kristof Groke und Florian Zeschke.

 

Handball-SH-Liga: TuS Lübeck 93 - ATSV Stockelsdorf, Sonnabend, 18 Uhr, Meesenhalle auf Marli
13.05.2017

Ein Derby als Abschiedsspiel

Ein letztes Spiel, ein Derby, das keiner verlieren will - und noch dazu das Abschiedsspiel einiger Aktiver, vor allem aber des TuS-Trainergespanns Harro Naujeck/Daniel Friedrichs. "Das haben wir bereits vor Saisonbeginn im März vergangenen Jahres angekündigt. Es ist insofern nichts Neues", merkt Friedrichs dazu an. Für die Handballszene in und um Lübeck war es allerdings doch  überraschend und offenbar ein wenig in Vergessenheit geraten. Das Duo hat in den vergangenen Jahren für den TuS ein gutes, engagiertes und erfolgreiches Trainergespann abgeliefert.
Beim ATSV wird Fabian Jäger auch nach dem Abstieg in die Landesliga Süd mit seinem Stab als Trainer bleiben.
Da der Aufstieg (Weddingstedt und Mönkeberg) und Abstieg (neben Stockelsdorf auch Büdelsdorf und Horst/Kiebitzreihe) entschieden sind, kann man in der Meesenhalle ein faires Spiel erwarten. Allerdings haben Lokalderbys erfahrungsgemäß ihre eigenen Gesetze! Und TuS möchte sich gerne für das 23;24 im Hinspiel revanchieren - Stockelsdorf die Rote Laterne vielleicht doch noch abgeben.

ATSV Stockelsdorf - Büdelsdorfer TSV 31:30 (15:16)
11.05.2017

Im letzten Heimspiel der Saison gab es für unseren ATSV noch einmal einen doppelten Punktgewinn, allerdings gegen den Mitabsteiger aus Büdelsdorf. Beide Vereine sind stolz auf ihre Historie in ihrer Region und haben bisher keine Spielgemeinschaften gebildet. In Zeiten des demographischen Wandels und der gewaltigen Belastung der traditionellen Sportvereine durch die Änderungen des Schulsystems (insbesondere auch von G9 zu G8), allerdings auch durch die starke Konkurrenz durch kommerzielle Sportstudios, trifft die Belastbarbeit der Sportvereine auf deutlich größere Hindernisse.
Die Tendenz, dass sich immer mehr Bürger den neuen Service kommerzieller Sportstudios leisten (und finanziell auch leisten können?), geht zu Lasten der ehrenamtlich geführten Sportvereine, die finanziell immer mehr gefordert werden, um allen Bürgerinnen und Bürgern zu für sie vertretbaren Mitgliedsbeiträgen ihren Sport zu ermöglichen.

Es tröstet uns auch wenig, wenn der ATSV am kommenden Wochenende beim Gastspiel in der Meesenhalle auf Marli gegen TuS Lübeck 93 ein Unendschieden oder gar einen Sieg erringt und an Büdelsdorf die Rote Laterne noch abgeben kann.

In einem völlig offenen Spiel setzte sich am vergangenen Wochenende in der ATSV-Halle bis zum 22:22 (43.) keine Mannschaft ab. Ein plötzlicher Einbruch bei Büdelsdorf und sechs starke Minuten des ATSV reichten den Gastgebern, auf 28:23 (49.) davonzuziehen. Doch dieser vermeintlich komfortable Vorsprung hielt lediglich fünf Minuten. Nach dem 31:26 (54.) durch Thore Steinhoff gelang dem ATSV in den sechs Minuten bis zum Schlusspfiff kein Tor mehr!

Für den ATSV spielten: Markus Warschun (9/3), Thomas Dohse (5), Jan Hunger (4), Thore Steinhoff (4/1), Alexander Weiss, Florian Grotzky (je 3), Christian Kermel (2), Marco Scheel (1) und im Tor Jesse Ewers und Dennis Hein.